Was kostet ChatGPT? Free, Plus, Pro, Business und Enterprise im Vergleich
Alle ChatGPT-Preise auf einen Blick: was die kostenlose Version kann, was ChatGPT Plus und Pro im Monat kosten, wie Business und Enterprise abgerechnet werden, welche Version für Unternehmen in Deutschland DSGVO-konform ist und wann sich der Betrieb über Azure in der EU lohnt.
ChatGPT gibt es in fünf Stufen, und die Frage "was kostet ChatGPT?" hat je nach Stufe eine andere Antwort: von kostenlos bis zu Verträgen mit Mindestabnahme. Dieser Ratgeber ordnet die Preise ein, erklärt, was in jeder Stufe enthalten ist, und beantwortet die Frage, die in deutschen Unternehmen am Ende entscheidet: welche Version ist DSGVO-konform nutzbar?
Preise ändern sich. Die Angaben hier sind Stand September 2026; die aktuellen Beträge stehen auf der Preisseite von OpenAI.
Die Stufen im Überblick
| Stufe | Für wen | Preis (ca.) | AVV / kein Training |
|---|---|---|---|
| Free | Privat, gelegentlich | 0 Euro | Nein |
| Plus | Einzelpersonen, tägliche Nutzung | 23 Euro/Monat inkl. MwSt. | Nein |
| Pro | Power-User, maximale Nutzung | ca. 229 Euro/Monat | Nein |
| Business | Teams und KMU | ca. 25 bis 30 USD je Nutzer/Monat | Ja |
| Enterprise | Große Organisationen | Individuell, Mindestabnahme | Ja, mit EU-Datenresidenz |
| API / Azure OpenAI | Eigene Anwendungen, Automatisierung | Pro Token | Ja |
Free: was die kostenlose Version kann
Die kostenlose Version bietet Zugang zum Standardmodell mit Nutzungslimits, Web-Suche, eingeschränkter Bildgenerierung und begrenzten Datei-Uploads. Für private Fragen und gelegentliche Texte reicht das.
Für die Arbeit fehlen drei Dinge: ein Auftragsverarbeitungsvertrag, die Zusicherung, dass Eingaben nicht zum Training genutzt werden (bei Verbraucherkonten muss das in den Einstellungen deaktiviert werden), und jede Form von Verwaltung. Wer mit einem kostenlosen Konto Kundendaten eingibt, erzeugt genau das, was Datenschutzbeauftragte als Schatten-KI bezeichnen.
Plus: rund 23 Euro im Monat
ChatGPT Plus kostet 20 US-Dollar zuzüglich Steuern, in Deutschland also rund 23 Euro pro Monat inklusive Mehrwertsteuer. Enthalten sind die aktuellen Modelle, deutlich höhere Limits, Bildgenerierung, Datei-Analyse, Sprachmodus, Deep Research, Projekte und der Agentenmodus.
Für Einzelpersonen, die täglich mit ChatGPT arbeiten, lohnt sich Plus fast immer. Rechtlich bleibt es aber ein Verbraucherprodukt: kein AVV, keine zentrale Verwaltung, Datenverarbeitung in den USA.
Pro: rund 229 Euro im Monat
ChatGPT Pro (200 US-Dollar) richtet sich an Power-User, die die stärksten Modelle mit maximalen Limits und den längsten Denkzeiten brauchen. Für die meisten Büroanwender ist es überdimensioniert; für Entwickler und Analysten, die den ganzen Tag damit arbeiten, kann es günstiger sein als API-Nutzung.
Business: die Stufe für Unternehmen
ChatGPT Business (früher ChatGPT Team) wird pro Nutzer und Monat abgerechnet, rund 25 US-Dollar bei jährlicher und rund 30 US-Dollar bei monatlicher Zahlung. Der Unterschied zu Plus liegt weniger in den Funktionen als in den Bedingungen:
- Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO
- Eingaben werden nicht zum Training verwendet
- Zentraler Arbeitsbereich, Nutzerverwaltung, gemeinsame Projekte und Konnektoren
- Verwaltung der Datenspeicherung
Für Teams ab einer Handvoll Personen ist das die niedrigste Stufe, die ein Datenschutzbeauftragter freigeben kann.
Enterprise: individuell, mit EU-Datenresidenz
ChatGPT Enterprise hat keine öffentliche Preisliste. Verhandelt werden Sitzpreise mit Mindestabnahme, üblicherweise ab einigen Dutzend Nutzern. Enthalten sind unbegrenzte Nutzung der Modelle, SSO, SCIM, Audit-Logs, längere Kontexte und, wichtig für Deutschland, die Option der Datenresidenz in der EU.
API und Azure OpenAI: pro Token
Für eigene Anwendungen, Automatisierungen und Agenten werden die GPT-Modelle pro Token abgerechnet, entweder direkt bei OpenAI oder über Azure OpenAI. Die Kosten hängen vom Modell und vom Verbrauch ab; kleine Modelle kosten Bruchteile eines Cents pro tausend Token, die stärksten deutlich mehr.
Azure OpenAI ist für viele deutsche Unternehmen der bevorzugte Weg, weil die Modelle in EU-Regionen und in der EU Data Zone betrieben werden können, mit den Microsoft-Verträgen, die die IT ohnehin schon hat.
Welche Version ist DSGVO-konform?
Die kurze Antwort:
- Free und Plus: nur für Inhalte ohne personenbezogene oder vertrauliche Daten. Kein AVV.
- Business: AVV, kein Training, zentrale Verwaltung. Für die meisten KMU ausreichend.
- Enterprise: zusätzlich EU-Datenresidenz, SSO und Audit. Für regulierte Branchen.
- Azure OpenAI: Modelle in EU-Regionen unter Microsoft-Verträgen. Für alles, was Sie selbst bauen, und für Unternehmen, die die Verarbeitung vollständig in der EU wollen.
Die häufigste Fehlentscheidung in der Praxis ist nicht die falsche Stufe, sondern gar keine: Mitarbeiter nutzen private Plus-Konten, weil das Unternehmen nichts anbietet.
Wann ein Gateway günstiger ist
Ab einigen Dutzend Nutzern stellen sich neue Fragen: Braucht jeder einen vollen Sitz? Wer nutzt welches Modell wie intensiv? Was kostet das Ganze am Monatsende, und wie verhindern wir Überraschungen?
Ein Gateway wie Walma AI Hub beantwortet sie: Die GPT-Modelle laufen über Azure OpenAI in einer EU-Region, im eigenen Azure-Tenant, mit Budgets pro Nutzer und Team, Modellrichtlinien, Prognose bis Monatsende und einem Protokoll pro Aufruf. Nutzungsbasierte Abrechnung statt Sitzpreise bedeutet, dass gelegentliche Nutzer fast nichts kosten. Und Claude, Gemini und die anderen Modelle laufen über dieselbe Richtlinie mit. Mehr dazu auf der Seite ChatGPT in Europa oder in einem Walkthrough mit einem Engineer.
Häufige Fragen
Was kostet ChatGPT Plus?+
ChatGPT Plus kostet in Deutschland rund 23 Euro pro Monat inklusive Mehrwertsteuer (20 US-Dollar zzgl. Steuern). Enthalten sind die aktuellen Modelle, höhere Nutzungslimits, Bildgenerierung, Datei-Uploads und erweiterte Funktionen wie Deep Research und Agenten.
Ist ChatGPT kostenlos?+
Ja, es gibt eine dauerhaft kostenlose Version mit dem Standardmodell, begrenzten Nutzungslimits und eingeschränktem Zugriff auf Funktionen wie Bildgenerierung und Datei-Uploads. Für gelegentliche private Nutzung reicht sie; für die Arbeit fehlen Datenschutzvereinbarung und Verwaltung.
Was kostet ChatGPT für Unternehmen?+
ChatGPT Business (ehemals Team) wird pro Nutzer und Monat abgerechnet, im Bereich von rund 25 bis 30 US-Dollar je nach Laufzeit. ChatGPT Enterprise hat individuelle Preise mit Mindestabnahme. Beide enthalten einen Auftragsverarbeitungsvertrag und nutzen Ihre Daten nicht zum Training.
Ist ChatGPT DSGVO-konform?+
Die kostenlose Version und Plus sind Verbraucherprodukte ohne Auftragsverarbeitungsvertrag und daher für personenbezogene Daten im Unternehmen nicht geeignet. Business und Enterprise bieten AVV und Datenresidenz in der EU. Alternativ laufen die GPT-Modelle über Azure OpenAI in EU-Regionen, was viele Datenschutzbeauftragte bevorzugen.
Lohnt sich ChatGPT Plus?+
Für Einzelpersonen, die täglich damit arbeiten, in der Regel ja: bessere Modelle, weniger Limits, Bild- und Dateifunktionen. Für die Nutzung im Unternehmen ist Business die richtige Stufe, weil erst dort Datenschutz und Verwaltung stimmen.
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